Dschungelcamp 2013 2014 die besten Sprueche
2013:
Schon vor seinem Einzug beweist Joey, wie verpeilt er ist. Dem verwirrten Arno erklärt er, dass Finger "verdampfen", wenn man sie in heißes Wasser steckt. Dazu kommt noch die Aussage: "Ich dachte, du hast das Buch von Donald Duck geschrieben"
Als es beim Einzug ins Dschungelcamp darum geht, wer als Erster eine gefährliche Hängebrücke überqueren soll, argumentiert Joey Heindle, der sich freiwillig meldet: "Ich habe mein ganzes Leben noch vor mir, ihr nicht!" Eigentlich wäre es ein Argument dafür, nicht voranzugehen, aber naja...
Ein paar Buchstaben machen den Unterschied. Das hat Joey noch nicht so ganz gerafft. "Let's getty to Rambo!", schreit er nach einer absolvierten Dschungelprüfung.
Spinnen gibt es im Dschungel zu genüge. Kein Problem für Joey. "Ich hatte mal eine Spinnenphobie. Aber ich habe die 'hypnotisiert', da ist die weggegangen." Ne, is klar Joey...
Joey Heindle ist ganz erstaunt über Show-Transe Olivia Jones: "Ich hab' gedacht, sie wäre ganz Frau, also komplett Frau. Ich bin von allen Wolken gefallen, auf denen ich geflogen bin."
"Deswegen hab ich mich gewundert. Du bist doch neulich aufs Klo gegangen und du bist gestanden", geht dem Ex-DSDS-Star ein Licht auf. Nun erklärt sich auch Olivias maskuliner Körperbau: "Ich glaub ich hab noch nie eine Frau gesehen, die so ausschaut. Die Muskeln, die Schultern, du bist ja eigentlich 'ne Wrestler-Frau".
"Es ist wie bei einer Geburt. Da musst Du pressen. Und hier, da presst Du halt mit Deinen Gefühlen", erklärt Joey Heindle den Sinn der Dschungelprüfungen.
Als sich von einer Palme im Camp ein großes Blatt löst und neben den Kandidaten auf den Boden segelt, stapft Joey Heindle empört zum Dschungel-Telefon und beschwert sich aufgebracht beim Sender: "Ich hab keinen Bock, dass ich da morgen tot aufwach! Ihr müsst jetzt wirklich einen Ranger ins Camp schicken!!"
Olivia Jones startet einen Sexualkundekurs: “Wer hat dich denn aufgeklärt?“ Joey Heindle antwortet darauf: "Meine 19-jährige Lebenserfahrung."
"Das ist ja wie Mathe! Da muss man sich ja voll gut auskennen." Tja, ja – das ist die Logik des Joey Heindle
Von der Standardverpflegung im Camp, Bohnen, hält Joey Heindle gar nix. "Mein Körper verkraftet das nicht. Ich bin ein Kämpfer, ein starker Kämpfer. Ich bin total stolz, es bis hierhin geschafft zu haben. Ich bin mehr Mann geworden. Auch ein Kämpfer hat irgendwann keine Luft mehr. Wir kriegen einfach zu wenig zum Essen", poltert er und schlussfolgert: "Ich hätte mir einfach öfters diese Show anschauen können. Warum habe ich mir denn einen Fernseher gekauft, ich Depp!"
Moderatorin Sonja Zietlow fragt: "Joey, kannst du uns folgen?" Joeys Antwort darauf: "Wohin?"
"Weg mit dem Penis hier!", sagt er während einer Dschungelprüfung. Er meinte den Euter einer Kuh.
Manche Gesprächsthemen überfordern Joey. "Meine Hand spricht nicht zu mir. Das ist doch keine Liebe! Du hast deine Hand, mit der du dir den Ar*** abputzt, Teller wäschst, mit der du einkaufen gehst. Schläfst du mit deiner Hand? Nee! Gott hat Adam und Eva geschaffen und keine dritte Hand"
Die zunehmend zweideutige Konversation im Camp sorgt bei Joey Heindle für Irritation. "Alter, wo sind wir hier gelandet?", fragt er irgendwann und schimpft: "Ich bin doch, ähm, wir sind doch hier im Dschungel und nicht bei Beate Uhse im Laden"
Joey Heindle boxt sich durch: "Im Camp werde ich kämpfen. Ich werde bis an meine Schmerzgrenze gehen, bis ich wirklich nicht mehr kann"
"Das war eine Mentalreise bis zur Unendlichkeit", resümiert er.
"Joey, du bist ein Sänger. Du bist kein Koch, kein Müllmann, nein, du bist ein Koch." Das nennt man wohl eine Identitätskrise. Tatsächlich hat er eine Ausbildung zum Koch absolviert.
"Georgina ist besser als Sarah Knappe.", stellt er fest, als diese zur neuen Rekordhalterin wird. Gemeint ist Sarah Knappik.
Denken gehört nicht zu seinen Stärken. "Wenn es draußen regnet, ist es drinnen warm." und "Ich stimme für Joey, weil ich es im Camp hasse und der Tag dann schneller rum geht." gehören zu seinen Weisheiten. Das sieht auch Sonja so: "Dumm? Nein. Joey hat nur manchmal Pech beim Denken"
"Das ist ja wie in der DDR hier.", findet Joey.
"Ich dachte, die wären aus Plastik!", so Joey über die Palmen. Nein, sind sie nicht!
"Das hört sich jetzt blöd an, aber ich bin auch nur ein Mensch" Nein, es ist nicht blöd.
"Ich habe eine Freundin, bin verlobt, ich kann nicht heiraten", so Joey entsetzt.
Dann die Ernüchterung - der Dschungel ist echt: "Ich hab’ immer gedacht, in den Kölner Studios wird das gedreht.“ Ist klar, Joey ...
"Die Matschepampe kann ich nicht mehr sehen, ich habe genug vom Einlauf" meckert Joey über das Essen im Camp. Eigentlich meint er nicht "Einlauf", sondern "Eintopf". Naja...
Joey Heindle - zum Fremdschämen komisch: "Kümmert es Euch, wie es uns geht, auch mentalisch?"
Auf Olivias Aufklärungsversuche reagierte der Jungspund ratlos und meinte: "Transsexuelle und Travestit hört sich an wie ein ICE aus China!" Ah ja, Joey...
Joey grübelt - er vermisst seine Freundin und macht ihr unter Tränen im Dschungeltelefon eine Liebeserklärung und stellt dabei fest: "Die Tränen schmecken wenigstens nach Salz. Endlich mal wieder Salz.“
Zurück im Camp droht Joey: "Wenn wir heute Abend Schwein kriegen, kack' ich denen auf die Kamera!"
"Löscht doch das Wasser!" Da hat Joey aber etwas durcheinander gebracht.
Wie reagiert Joey auf seinen Sieg: "Ne, ne! Was? Dschungelkönig? Ne, boah!" und "Dschungelkönig, kack die Wand an!"
An Dieter macht er bei der Gelegenheit gleich noch eine Ansage: "Bei DSDS wurde ich nur Fünfter und jetzt sage ich: Dieter Bohlen, ich bin Dschungelkönig!"
2014:
Larissa äußert sich über ihre Teilnahme folgendermaßen: "Meine Schwester meint, ich werde mich voll blamieren, und jetzt wissen alle, dass sie meine Schwester ist, dann ist sie auch blamiert. Du, ich kaufe der so viele Sachen, die soll Ruhe geben."
"Holla die Waldfee, wo bin ich hier gelandet? Versteht ihr mich?", fragt Larissa bei ihrer Ankunft im Dschungel in die Kamera.
"Kannst du mal nachfragen, wie lange ich drinbleiben muss, dass ich meine Kohle kriege?", bittet sie einen Kameramann.
"Ich lebe seit fünf Jahren in Großstädten. Da lauern die wirklichen Gefahren.", unterschätzt Larissa den Dschungel.
Das merkt sie schnell. "Wie lange muss ich da jetzt noch drin bleiben? Nach einer Woche kann ich gehen, oder? Dann hab ich mein Geld?", erkundigt sie sich.
Larissa hat eine Erkenntnis. "Ich hasse den Dschungel. Den Dschungel habe ich mir überhaupt nicht so vorgestellt. Das ist alles so echt, so widerlich. In Zukunft lese ich den Vertrag durch und schaue mir die Sendungen an, bevor ich mitmache." Sie geht noch weiter: "Ich habe gedacht, dass das ein Fake-Dschungel ist. Dass das alles präpariert ist. Ist aber nicht so. Schau dir die Scheiße an hier." Das kennen wir bereits von Joey!
Am zweiten Tag wird Larissa alles zu viel. "Mein Herz. Mein Herz ist tot. Ich schwör dir, ich werde sterben. Ich werde den Dschungel nicht überleben. Ich halte das nicht durch zwei Wochen."
"Ein Stern ist besser als nichts", resümiert Larissa nach einer Prüfung. Recht hat sie.
Larissa in Aufruhr. "Ich hab da voll den Knoten. Ich glaube, ich hab 'nen Tumor."
Larissa über ihre Zukunftspläne: "Ich will Actionstar werden, wie Angelina Jolie. Ich bin Angelina." Jochen glaubt jedoch: "In Hollywood werden sie dich nicht nehmen, wenn sich das hier rumspricht."
"Larissa ist wie eine Zündschnur, die muss einmal Feuer fangen und dann explodiert sie!", glaubt Jochen Bendel.
"Ja, ich bin halt ein schwieriger Mensch.", gibt Larissa zu.
"Auch, wenn alle gegen dich sind und nicht an dich glauben, musst du selbst an dich glauben", zeigt Larissa sich kämpferisch.
Larissa und Winfried werden wohl keine Freunde mehr. "Er verkackt es sich ja gerade selbst. Da muss ich nicht noch draufhauen", nimmt sie Rücksicht.
Winfrieds Meinung zu Larissa: "Ich glaube, das größte Ziel ist, ihrer Familie zu beweisen, dass sie eben nicht die missratene Tochter ist, sondern dass das ganze Dorf für sie ein Fest macht. Und das ist ihr eigentlich zu gönnen. Nur nicht auf meine Kosten."
"Ich bin da groß geworden in dem Wahnsinn, und habe auf jeden Fall keine normale Kindheit gehabt. Keineswegs", schwört Larissa und plaudert dann aus: "Pauli, das ist unser Abwäscher. Kennt ihr diese kleinen Comic-Figuren, die so eine kleine Strähne rauf haben? Die Trolls. Der sieht aus wie ein Troll. Das ist kein Witz, er ist ein Troll! Der ist der netteste Typ auf Erden. Das ist der, der seine Alimente nicht bezahlen kann und ab und zu in den Knast muss." Auch ein anderer Angestellter wird von ihr beschrieben. "Der Engelbert ist halt jemand, der säuft die ganze Nacht, schläft auf der Wiese, steht auf und kehrt weiter. Der geht nicht mal heim. Das ist sein Leben. Der arbeitet, dann trinkt er, und arbeitet und trinkt. Das ist eigentlich traurig, aber er ist glücklich."
Als Larissa aus Versehen heißes Wasser über Winfrieds Hand kippt, rastet er aus: "Du bist sowas von dämlich!"
Auch Larissas Geschichten misstraut Winfried. "Ich glaube nichts. Alles Fantasie.", ist er sich sicher.
Jochen pflichtet dem bei: "Bei ihr vermischen sich so Sachen wie Albträume, Zeichentrickfilme, Heimatromane und ihr normales Leben zu einem ganz großen Film. Und den erzählt sie dann ganz einfach."
"Das ist ein Horrorfilm hier, echt", beklagt sich Larissa.
Wie man mit Kritik umgehen kann? Larissa hat einen Tipp: "Schlucken, hinsetzen und einfach drüberstehen" Heißt es nicht anders?
"Die ist sehr von sich eingenommen und überschätzt sich auch. Das ist schwierig, in einer Gruppe ist das schwierig. Das ist eine typische Einzelgängerin eigentlich.", stellt Jochen eine Theorie auf.
"Die glauben, ich höre das nicht, oder ich höre nicht zu. Aber ich bin eigentlich schon ein sehr aufmerksamer Mensch. Ich habe sehr gute Ohren, ich habe auch sehr gute Augen. Und ich glaube, ich werde hier sehr unterschätzt.", kontert Larissa.
Jochen geht sogar noch weiter: "Wenn Larissa meine Tochter wäre, würde ich sie verkaufen" Autsch!
"Sie kann sich auch ihre Karriere damit voll verbauen", findet Gabby Rinne. Jochen rudert zurück: "Was für eine Karriere?"
"Wenn Larissa gewinnen würde, dann würde ich komplett den Glauben an die Welt verlieren.", meint Melanie Müller. (A.d.R. es wäre jedoch gerechtfertigt gewesen. Bunkt!)
Larissa gibt nicht auf. "Der Kampfgeist, der ändert die Leute ein bisschen.", ist sie sich sicher.
"Wo genau kommt die eigentlich her?", möchte Daniel Hartwich wissen. "Aus Klagenfurt.", antwortet Sonja Zietlow. "Man hätte es sich nicht schöner ausdenken können.", findet Daniel.
Julian F. M. Stöckel probiert es mit Komplimenten: "Ich finde ja, dass Larissa ungeschminkt, geschminkt, nach der Prüfung, vor der Prüfung, nach dem Aufstehen, vor dem Aufstehen, immer gut aussieht."
"Kann irgendjemand meine Eltern anrufen und fragen, ob die noch alle leben?", ist Larissa besorgt. "Sie haben geheiratet und sind heute noch zusammen. Bringen sich fast um, aber sind noch zusammen.", erklärt sie.
Larissa wird zur ersten Prüfung gewählt. "Keine Ahnung, wer du da drinnen bist, aber ich will erfahren, was jetzt passiert."
"Ganz ehrlich, das ist jetzt kein Scherz: Krieg ich jetzt zur Vorbereitung noch irgendwie Süßigkeiten oder sowas? Das muss ja keiner wissen. Ich halte meinen Mund. Ich habe noch nie im Leben was weitererzählt. Mir kann man vertrauen. Ich bin der einzige Mensch dem du vertrauen kannst auf der Welt. Wirklich.", versucht sie, einen Mitarbeiter zu überreden.
"Ihr wartet einmal kurz bitte und lasst mich einmal Zigarette rauchen. Darf ich kurz eine Zigarette rauchen und mich vorbereiten? Wenn ihr Essen haben wollt, dann lasst mich jetzt.", sagt Larissa nach der ersten Wahl.
Zu ihrer ersten Dschungelprüfung muss sie nicht alleine, sondern mit Michael Wendler. Seine Beruhigungsversuche lehnt sie jedoch ab. "Sei leise, bitte. Michi, halt jetzt mal bitte den Mund jetzt."
Larissa fühlt sich ungerecht behandelt. "So wie ihr mich behandelt, das habe ich nicht verdient. Ich behandle euch immer nett, ich war immer nett zu euch.", klagt sie ihr Leid.
Als Larissa erfährt, dass sie nur noch zwei Minuten Zeit hat, reagiert sie panisch. "Zwei Minuten? Ich brauche eine Zigarette. Eine halbe. Ich brauche eine halbe Zigarette. Eine halbe wenigstens, sonst kann ich mich nicht konzentrieren."
"Ich gehe jetzt wieder ins Wasser. Wasser rettet.", sagt Larissa. "Ich kann nicht reden, ich kann nicht mehr reden. Jetzt denke ich nur noch nach."
Nach ihrer zweiten Dschungelprüfung möchte Larissa ihre Ruhe haben. "Gebt mir eine Stunde, redet nicht mit mir und zündet mir einfach eine Zigarette an."
Larissa versteht die Welt nicht mehr, als sie erneut gewählt wird. "Warum tut ihr mir das immer an? Ich bin so ein netter Mensch. Lasst die anderen doch mal in die Scheiße fallen."
"Sollt eine Stimme irgendwo sein, ich mach's nicht. Punkt!", verkündet Larissa vor einer Dschungelprüfung. Ihre Drohung macht sie nicht wahr.
"Seid leise, ich muss mich konzentrieren.", fordert Larissa die Moderatoren auf. "Das ist die freundliche Art zu sagen: Halt die Fresse, Sonja.", kommentiert Daniel Hartwich.
"Ich bin gerade auf die Fresse geflogen. Wie soll's mir gehen?", antwortet Larissa, nachdem sie in der Dschungelprüfung in ein Wasserbecken gestürzt ist.
Moderatorin Sonja Zietlow versucht, Larissa Mut zu machen. "Eine Sache möchte ich dir ganz klar verdeutlichen: Wir machen das hier nicht, um dich aus dem Konzept zu bringen. Das ist die Sendung, zu der du dich angemeldet hast. Das ist die Sendung, die genau deswegen so bekannt ist - weil man hier über seine Grenzen hinausgeht."
Larissa schreit eine Ratte an. "Hat die Ratte gerade mit dem Kopf geschüttelt?", möchte Sonja wissen.
"Du, schau mal, wie scheiße ich ausschau. Weißt du, wie viele Leute da reinschauen? Millionen!", beklagt Larissa sich vor ihrer dritten Dschungelprüfung.
Larissa wittert eine Verschwörung: "Könnt ihr mir bitte den Hörer von dem obersten Produktionsleiter geben? Ich möchte mit der Produktion sprechen. Jetzt. Sofort. Da muss irgendein Systemfehler sein im Telefon. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mich vier Mal reinwählt. Dann überprüft das."
Vor ihrer vierten Dschungelprüfung schaut Larissa in die Limousine. "Da ist ja Champagner wenigstens. Ist da echt Champagner drin? Ich trink den Champagner jetzt, weil mir reicht's", ist sie genervt.
"Ich habe keine Lust mehr, das ist eine reine Verarsche. Ich will keine Prüfung mehr machen, ohne Scheiß jetzt. Ein Mal sag ich: okay. Zwei Mal sag ich: okay. Drei Mal sag ich: ah, fuck. Vier Mal sag ich: ciao.", entzürnt sich Larissa.
Larissa ist zufrieden mit ihrer Leistung: "Wieso gut? Das war sehr gut. Vier Sterne, was wollt's ihr mehr?" Daniel Hartwich kontert: "Naja, sieben mehr wären noch drin gewesen, denn es waren ja elf Sterne."
"Eine denkwürdige Dschungelprüfung liegt hinter uns. Larissa hat vier Sterne geholt - von elf. Mehr war aber auch einfach nicht drin, in ihrer Welt auch rechnerisch nicht.", zieht Daniel ein Fazit.
"Mir wurde bewusst, was das überhaupt für eine Scheiße ist, wie widerlich das ist - und dann war in der Mitte eine Champagner-Flasche. Und die habe ich geöffnet. Und dann habe ich mit der Champagner-Flasche meinen ganzen Körper saubergemacht, und habe auch einen Schluck getrunken.", beichtet Larissa. "Das hätten wir auch gemacht.", lacht Julian. Melanie sieht das anders: "Das sind die Momente, da weiß ich nicht: Soll ich böse sein, soll ich lachen oder soll ich sie erschlagen. Keine Ahnung."
"Melli, zu zweit ist das doch kein Problem. Zu zweit wird das ein Spaß. Oder?", fragt Larissa nach der Verkündung, dass sie mit Melanie zur Prüfung gewählt wurde.
Den Anblick von Fleischresten kommentiert Larissa wie folgt: "Da sind Leichen oder irgendwelche toten Dinger. Sind das Tintenfische? Oder ist das ein Huhn?"
Mola Adebisi und Larissa treten zu einer Dschungelprüfung an. Als Mola abbricht, entlädt sich ihr gesamter Frust. "Ich werde dir was sagen, Mola. Ich werde dir jetzt etwas sagen. Ich mache das seit acht Tagen mit, noch schlimmer als du. Und weißt du was? Ich habe Schmerzen, jeden einzelnen Tag. Ich habe Schmerzen, hier drin zu sein. Mein ganzer Körper ist blau. Mir tut alles weh. Aber auf eine Idee bin ich noch nie gekommen: Aufzugeben, bevor es vorbei ist. Das sollte dir mal jemand sagen! Ich hab' scheiß Schmerzen, ja, Leute, aber ich habe noch nie den Satz gesagt. Und ich seh aus wie ein Volltrottel. Auf Wiedersehen. Mola, komm.", stellt sie ihn zur Rede. "Mola, dann gehst du halt ins Camp zurück. Ich hole jetzt die Drecks-Sterne. Ciao!"
"Wir haben uns sehr an dich gewöhnt", sagt Moderator Daniel Hartwich. "Ich mich nicht an mich", entgegnet Larissa.
"Ich meine auch etwas total liebevoll zu euch. Ihr macht mich fertig." Das ist also ihre Definition von liebevoll.
"Larissa ist das Camp dieses Jahr.", findet Daniel Hartwich.
"Ihr legt ja den Fokus auf mich, das ist das Problem.", glaubt Larissa.
"Ich bin nur ein kleines Mädel und nicht Batman.", gibt Larissa von sich.
"Wo ist Gott, wenn man ihn braucht?", fragt Larissa sich.
Nach ihrer Prüfung gibt Larissa einen Rat. "Ich rate es euch allen da draußen, hört auf euer Gefühl."
"Ich esse keine Schmetterlinge.", stellt Larissa klar. Muss sie auch nicht.
Jochen appelliert an Larissa: "Du hast ja auch ein Leben nach dieser Show, wie du dann in der Öffentlichkeit dastehst. Das verfolgt dich auf der ganzen Welt."
"Ich würde ohne dich hier sterben", sagt Larissa zu Jochen.
Dieser Satz kommt uns doch bekannt vor. "Ich bin ein normaler Mensch." Ja, Larissa!
Im Vorfeld kündigt Larissa an: "Ich bin ein sehr organisierter Mensch. Ich habe mich voll unter Kontrolle."
Larissa ist fassungslos über Michael Wendlers Ausstieg. "Du kannst nicht gehen. Bist du verrückt? Michi komm runter jetzt da du Trottel! Was machst du? Michi, du Vollidiot, du kommst jetzt runter, du gehst nirgends hin. Was soll die Scheiße? Noch nicht einmal eine Woche?"
Nach Michaels Auszug bleibt Larissa ratlos zurück. "Jetzt, wo der Wendler weg ist, habe ich nichts mehr zum Lachen."
"Ich kann nicht mehr nach Deutschland und Österreich. Ich muss auswandern. Ich blamier mich so.", schämt sich Larissa.
Winfried kann auch nett sein. "Du hast ganz viele Stimmen der Leute bekommen. Ihr vergesst das immer. Du denkst immer an den Ekel. Die Leute haben dich gewählt, und die wissen deinen Namen!"
"Ich habe schon in der Früh Angstzustände, ich habe schon in der Früh Panikattacken.", erklärt Larissa.
"Ihr könnt zur Hölle fahren, ich nicht. Ich kann nicht. Ich bin schwach. Ich habe einen Nervenzusammenbruch.", rastet Larissa aus.
"Ich will einfach nur noch alles hinter mich bringen, und dann will ich in den Urlaub fahren.", schmiedet Larissa Pläne.
"Die anderen denken echt, ich bin total bescheuert eigentlich.", stellt Larissa fest.
Sprechen führt zum Stuhlgang - zumindest bei Larissa. "Red mal was. Ich kann sonst nicht pinkeln, wenn keiner redet", bittet sie Melanie. Dabei bleibt es nicht. "Sag mal, hast du jetzt die ganze Zeit auf die Brille gepinkelt?", fragt Melanie. "Nein... Oder Ja, vielleicht... Also hingesetzt hab' ich mich nicht. Weißt du, wieviele Bakterien da oben sind?", entgegnet Larissa.
"Larissa ist die Mutter aller Dschungelprüfungen.", sagt Daniel Hartwich. Sie hat den Rekord gebrochen.
Winfried zweifelt Larissas Ehrlichkeit an. "Ich frage mich manchmal, ob sie das so wirklich als grandiose Nummer sehr gut spielt. Weil das ist wirklich phänomenal. Wenn sie das alles schauspielerisch leisten würde, dann sind wir alle kleine Würstchen. Aber das ist es nicht." Er fügt an: "Wenn man ein wenig Empathie hat, dann tut sie mir schon leid, denn dann wird sie im Irrenhaus landen. Ich wohne ja gegenüber von einem Irrenhaus, so 'ne Fälle sind da. Die haben dann betreutes Wohnen. Wenn sie es spielen würde, wäre es mir angenehmer. Dann würde ich voller Hochachtung vor ihr knien irgendwann."
"Die ist einfach Panne im Kopf. Mehr nicht.", hat Melanie eine klare Meinung.
Gabby setzt noch einen drauf: "Ich glaube, die nimmt Drogen."
"Das nimmt langsam echt Dimensionen an, wo es nicht mehr lustig ist.", findet Gabby.
"Das ist wie in einem schlechten Horrorfilm, irgendwie.", meint Melanie.
"Ich kann die Melli verstehen.", beginnt Larissa und denkt kurz nach. "Nein, ich kann sie eigentlich gar nicht verstehen."
"Was Larissa innerhalb eines Tages für einen Shitstorm losgetreten hat - dafür hat selbst Markus Lanz drei Folgen 'Wetten, dass...?' gebraucht.", amüsiert sich Daniel Hartwich.
"Die kriegt von allen Sonderstatus hier, die kriegt von allen Zigaretten. Wie alt ist die denn? Fünfzehn?", beklagt sich Melanie.
"Ich bin mit so einer fetten Pfanne, die hättet ihr mal sehen müssen, ich hätte eine ganze afrikanische Familie damit ernähren können, die habe ich mit einer Hand getragen.", erzählt Larissa.
"Mensch, du bist nicht mehr ganz normal.", schimpft Melanie.
Corinna Drews findet harte Worte. "Wir kochen, wir machen, wir tun für dich. Du bringst jetzt einmal deine Arbeit zu Ende. Also wenn meine Tochter sich einmal so aufführen würde, entschuldige bitte, würde ich die Prügelstrafe wieder einführen."
"Sie ist ja völlig unkontrolliert. Absoluter Chaos-Patient.", beschwert sich Melanie über Larissa.
"Sowas Sympathisches habe ich in meinem ganzen Leben noch nie erlebt.", äußert sich Larissa zu ihrem Streit mit Melanie und Corinna.
"Wenn du eine neurotische Störung hast, also dass du irgendwas nicht kannst, dann darf sie das aus Eigenverantwortung ihrem Körper gegenüber nicht zulassen.", gibt Winfried seine Meinung kund.
"Könnt ihr nicht mal eine andere Brücke nehmen? Was ist das für eine Scheiße? Baut's mal eine andere Brücke her! Das ist ja jetzt schon eine Prüfung. Hört ihr dieses Knacksen? Wenn ich mir das Genick breche, verklage ich RTL.", droht Larissa. Mit Genickbruch allerdings ziemlich unrealistisch.
Larissa redet sich um Kopf und Kragen: "Wenn man eine raucht, dann ist man als Raucher ab und zu konzentrierter. Jeder, der Raucher ist da draußen, weiß, was ich meine. Da muss ich gar nicht viel erklären. Was muss man da erklären?"
"Das einzige, was mich noch glücklich macht, ist weg.", stellt Larissa bei ihrer Suche nach Zigaretten fest.
"Ich habe nur noch drei? Ich schwör dir, wie werde ich das aushalten hier?", beklagt Larissa sich.
"Sie hat einen anderen, für mich faszinierenden, aber als Aussenstehender, der mit ihr jetzt hier eingesperrt ist, einen total nervigen Lebensentwurf", drückt Winfried aus.
"Die macht sich das Leben selber schwer, weil sie nicht mitdenkt.", betont Gabby.
Melanie ist sich sicher: "Die ist vom Wickeltisch ein paar Mal gefallen früher als Baby. Die ist völlig durcheinander."
"Ich brauch jetzt einen Kaffee. Ich kann nicht kacken ohne Kaffee.", berichtet Larissa. So genau wollten wir das nicht wissen!
Gabby hat einen Vorschlag. "Kann jemand Yoga oder meditieren oder so? Dann sollte der Mal Larissa 'ne kleine eine Stunde geben."
"Man muss sie irgendwann bremsen, denn sie selber stoppt ja nicht.", meint Mola.
Jochen sieht es so: "Die hat auch das Herz am rechten Fleck, aber irgendein Paar Sicherungen sind einfach falsch drin."
Larissa platzt der Kragen. "Was soll ich denn noch alles machen? Ich muss das Essen heimbringen, ich muss das und das machen. Seid's ihr deppert?"